Kunst ohne stilistische Grenzen
Der kommerzielle Kunstmarkt bevorzugt häufig Wiedererkennbarkeit. Künstlerische Positionen sollen eindeutig zuzuordnen sein, eine charakteristische Bildsprache entwickeln und diese möglichst konsequent fortführen. Wiedererkennbarkeit wird zur Marke – und die Marke schafft Vermarktbarkeit.Ich möchte mich dieser Logik bewusst nicht unterordnen.
Meine Arbeit soll sich weder stilistisch noch technisch auf eine bestimmte Ausdrucksform festlegen.
Malerei, Fotografie, digitale Bildbearbeitung, KI-gestützte Verfahren und die Verbindung unterschiedlicher Techniken sind für mich gleichberechtigte Werkzeuge. Entscheidend ist nicht das Medium und nicht die Wiederholung eines etablierten Stils, sondern das jeweilige Werk und die Idee dahinter.
Ich möchte die Freiheit haben, heute vollkommen anders zu arbeiten als gestern. Abstrakt oder gegenständlich, analog oder digital, reduziert oder komplex.
Auch Widersprüche und Brüche gehören für mich zu dieser Freiheit.
Die Erwartung, eine einmal erfolgreiche Bildsprache fortzuführen, damit ein Werk eindeutig einem Künstler und damit einer vermarktbaren Position zugeordnet werden kann, empfinde ich als Einschränkung künstlerischer Freiheit.
Kunst ohne künstliche Verknappung
Kunst muss nicht selten sein, um wertvoll zu sein.
Meine Arbeiten gibt es als Originale, sofern ein physisches Original existiert, und als hochwertige Open Editions.
Die Drucke sind bewusst nicht limitiert.
Ich verzichte auf nummerierte Kleinstauflagen und künstliche Verknappung. Der künstlerische Wert eines Bildes wird für mich nicht dadurch größer, dass möglichst wenige Menschen Zugang dazu haben.
Ein Original ist einzigartig, weil es nur einmal geschaffen wurde. Diese Einzigartigkeit ist real. Einen Druck dagegen auf 20, 50 oder 100 Exemplare zu begrenzen, obwohl weitere Exemplare hergestellt werden könnten, erzeugt künstliche Seltenheit – und damit vor allem einen Marktwert.
Diesen Mechanismus stelle ich infrage.Wenn ein Werk hundert, tausend oder mehr Menschen berührt, soll seine Verfügbarkeit nicht absichtlich eingeschränkt werden. Kunst zu besitzen soll nicht das Privileg einer kleinen Gruppe sein.
Nicht die Verknappung macht die Kunst wertvoll. Das Werk macht die Kunst wertvoll.
Keiner Selbstporträtversuche auf dieser Seite ähnelt mir wirklich. Vielleicht male ich mich nicht, wie ich aussehe, sondern wie ich mich selbst wahrnehme – oder wie ich gerne sein würde. Oder es zeigt die ewige Herausforderung durch Malerei die Wirkichkeit abzubilden. Was immer nur eine Annäherung sein wird.
Alleine Forografie oder Film erreichen eine visuelle Simulation als Abbild der Realität.
Die 3 Portraits sind Erinnerung, Wunschbild und innerer Zustand, weniger ein Abbild als vielemehr eine Haltung.
None of the attempts at a self-portrait really looks like me. Perhaps I am not painting myself as I appear, but rather as I perceive myself—or as I would like to be. Or perhaps it reflects the eternal challenge of capturing reality through painting—an endeavor that can only ever be an approximation.Only photography or film achieves a visual simulation that serves as a true likeness of reality.These three portraits represent a memory, an idealized image, and an inner state; they are less a literal likeness than an expression of an attitude.
Alle Arbeiten auf dieser Webseite sind eigenständig entwickelte Werke von Georg Bischof.
Mit Ausnahme der Bücher. Diese wurden von mir gestaltet, mitgestaltet, gedruckt und vertrieben.
Der Webshop ermöglicht den unmittelbaren Erwerb hochwertiger originaler Werke und Leinwanddrucke von eigenen Zeichnungen, Illustrationen Malereien, Fotografien, Fotomontagen, Ready Mades – ohne künstliche Verknappung, ohne spekulative Preisaufschläge durch Galeristen oder andere Zwischenhändler.
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Name: Georg Bischof.
Bildung
Absagen an der Kunsthochschule (HfG und Kunstakademie Karlsruhe)*
Abitur (allgemeine Hochschulreife) = Allgemeine Hochschulreife
Facharbeiterbrief als Werkzeugmacher und mehrjährige Berufserfahrung: Pohl, Uhu und kleine Werkzeugmechanikerbetriebe.
Diplom in Kommunikationsdesign, HfG Mannheim 2001
Mehrjährige Berufserfahrung in Werbeagenturen und als Freiberufler.Seit 2007 selbstständig
Selbstständig seit 2007
Exhibitions
Verschiedene Orte – an für die Kunstwelt unbedeutenden oder unbekannten Plätzen sowie in privatem Rahmen.Dauerhafter Standort: Augartenstr. 49, D-76137 Karlsruhe
Fähigkeiten / Medien
Drawing, Painting, Mixed Media, Artisan, Photography, Webworker, Piano, craft
Meine Arbeiten entstehen aus eigenen Zeichnungen und Malereien. Teilweise werden in weiteren Prozessen digitale Werkzeuge genutzt, als Erweiterung der material-, körper- oder handlungsbasierten, klassischen* Bildarbeit – insbesondere zur Ausarbeitung von Farbe, Licht und Atmosphäre. Die Komposition und Bildidee sind immer zu 100% erhalten. Die künstlerische Entscheidung bleiben stets Ausgangs- und Mittelpunkt der Arbeit.
Digitale Verfahren werden nicht als Ersatz, sondern als Fortsetzung einer bestehenden Bildpraxis verstanden.*Der Begriff klassisch in der heutigen post-/postpostmodernen Situation ist historisch mehr als unscharf (Antike? Renaissance? Moderne? Bauhaus?), oft normativ („das Eigentliche“, „das Ursprüngliche“), latent reaktionär lesbar.
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Seit ca. 1984 male und zeichne ich. Nach dem Abitur im 2. Bildungsweg 1996 mit fast 30 wollte ich Kunst studieren. Leider wollte die Karlsruher Kunstakademie und die Hochschule für Gestaltung mich nicht. Der Professor an der HfG zweifelte im persönlich Gespräch ob die Zeichnungen von mir sind. Ja. die Zeichnungen Herr Professor waren von mir. Und sind es immer noch.*I have been painting and drawing since around 1984. After completing my secondary education via an alternative academic path in 1996, I wanted to study art. Unfortunately, the Karlsruhe Academy of Fine Arts and the University of Art and Design (HfG) did not accept me. During a personal interview, the professor at the HfG questioned whether the drawings were actually mine. Yes, Professor—the drawings were mine. And they still are
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Wer Interesse hat mehr zu sehen, es kommen immer wieder neue Bilder dazu.
Also gerne mal wieder reinschauen.
All works on this website are original creations by Georg Bischof.
With the exception of the books, which I designed, co-designed, printed, and distributed.
The online shop allows for the direct purchase of high-quality original works and canvas prints based on my own drawings, illustrations, paintings, photographs, photomontages, and readymades—without artificial scarcity or speculative markups by gallery owners or other intermediaries.
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Name: Georg Bischof.
Rejections in art colleges (HfG and Kunstakademier Karlsruhe)*
Abitur (general university entrance qualification) = General University Entrance Qualification Skilled worker certificate as a toolmaker and several years of professional experience: Pohl, Uhu and small Toolmechanic Companies.
Diploma in Communication Design, HfG Mannheim 2001, Germany and several years of professional experience in advertising agencies and as a freelancer.
Self-employed since 2007
Exhibitions
Various locations in places insignificant
or unknown to the art world, and in private settings.
Permanently here:
Augartenstr. 49, D-76137 Karlsruhe
Skills / Mediums
Drawing, painting, mixed media, craftsmanship, photography, web work, piano, manual crafts
My work originates from my own drawings and paintings. In some cases, digital tools are employed during subsequent stages to extend the scope of classical* image-making—which is rooted in materials, physicality, and the act of creation itself—particularly when it comes to rendering color, light, and atmosphere. The composition and the core concept of the image always remain 100% intact; artistic decision-making stays the starting point and the focal point of the work.Digital techniques are viewed not as a substitute, but as a continuation of an existing artistic practice.
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*I have been painting and drawing since around 1984. After completing my *Abitur* (university entrance qualification) via an alternative educational path in 1996—at nearly 30 years of age—I wanted to study art. Unfortunately, the Karlsruhe Academy of Fine Arts and the University of Arts and Design (HfG) did not accept me. During a personal interview, the HfG professor questioned whether the drawings were actually my own work. Yes, Professor—the drawings were mine. And they still are.
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If you are interested in seeing more: new images are added regularly. Feel free to check back again sometime.