Über mich

Keiner dieser 3 Selbstporträtversuche ähnelt mir wirklich. Vielleicht male ich mich nicht, wie ich aussehe, sondern wie ich mich selbst wahrnehme – oder wie ich gerne sein würde. Oder es ist zeigt hier die ewige HErausforderung durch Malerei die Wirkichkeit  abzubilden. Was immer nur eine Annäherung sein wird.
Nur die Forografie oder der Film erreicht das wahrscheinlich mit guten Ergebnissen.  Diese 3 Portraits sind Erinnerung, Wunschbild und innerer Zustand, weniger ein Abbild als vielemehr eine Haltung.

Alle Arbeiten auf dieser Webseite sind eigenständig entwickelte Werke von Georg Bischof.

Mit Ausnahme der Bücher. Diese wurden von mir gestaltet, mitgestaltet, gedruckt und vertrieben.

Der Webshop ermöglicht den unmittelbaren Erwerb hochwertiger originaler Werke und Leinwanddrucke von eigenen Zeichnungen, Illustrationen Malereien,  Fotografien, Fotomontagen, Ready Mades – ohne künstliche Verknappung, ohne spekulative Preisaufschläge durch Galeristen oder andere Zwischenhändler.

Kunst erschwinglich direkt vom Künstler.
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Name: Georg Bischof.

Education

  • Abitur (allgemeine Hochschulreife) =  General University Entrance Qualification 
  • Skilled worker certificate as a toolmaker and several years of professional experience: Pohl, Uhu and small Toolmechanic Companys.
  • Diploma in Communication design, HfG Mannheim 2001, Germany and several years of professional experience in advertising agencies and as a freelancer

    Exhibitions

    Various locations in places insignificant
    or unknown to the art world, and in private settings.

    Permanently here: Augartenstr. 49, D-76137 Karlsruhe

    Skills / Mediums

    Drawing, Painting, Mixed Media, Artisan, Photography, Webworker, Piano, craft



Meine Arbeiten entstehen aus eigenen Zeichnungen und Malereien. Teilweise werden in weiteren Prozessen  ich digitale Werkzeuge genutzt, als Erweiterung der material-, körper- oder handlungsbasierten, klassischen* Bildarbeit – insbesondere zur Ausarbeitung von Farbe, Licht und Atmosphäre. Die Komposition und Bildidee sind immer zu 100% erhalten. Die künstlerische Entscheidung bleiben stets Ausgangs- und Mittelpunkt der Arbeit.
Digitale Verfahren werden nicht als Ersatz, sondern als Fortsetzung einer bestehenden Bildpraxis verstanden.

*Der Begriff klassisch in der heutigen post-/postpostmodernen Situation ist historisch mehr als unscharf (Antike? Renaissance? Moderne? Bauhaus?), oft normativ („das Eigentliche“, „das Ursprüngliche“), latent reaktionär lesbar.

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Wer Interesse hat mehr zu sehen, es kommen immer wieder neue Bilder dazu.
Also gerne mal wieder reinschauen.

Keiner dieser Selbstporträtversuche ähnelt mir wirklich. Vielleicht male ich nicht, wie ich aussehe, sondern wie ich mich selbst wahrnehme – oder wie ich gerne sein würde. Zwischen Erinnerung, Wunschbild und innerem Zustand entsteht ein Gesicht, das weniger ein Abbild ist als eine Haltung.

Ich bin Georg Bischof.

meine Arbeiten die hier zu sehen sind entstehen aus künstlerischer Freiheit – und aus der bewussten Abgrenzung zu einem Kunstmarkt, der Wert über Verknappung definiert.

Hier geht es nicht um künstliche Limitierung, sondern um Zugänglichkeit.

Mein künstlerisches Schaffen ist bewusst weit gefasst.

Um meine künstlerische Unabhängigkeit zu bewahren, ist das Kommunikationsdesign ein Teil meiner Arbeit.

Kunst ohne stilistische Grenzen
Der kommerzielle Kunstmarkt bevorzugt häufig Wiedererkennbarkeit. Künstlerische Positionen sollen eindeutig zuzuordnen sein, eine charakteristische Bildsprache entwickeln und diese möglichst konsequent fortführen. Wiedererkennbarkeit wird zur Marke – und die Marke schafft Vermarktbarkeit.Ich möchte mich dieser Logik bewusst nicht unterordnen.

Meine Arbeit soll sich weder stilistisch noch technisch auf eine bestimmte Ausdrucksform festlegen.

Malerei, Fotografie, digitale Bildbearbeitung, KI-gestützte Verfahren und die Verbindung unterschiedlicher Techniken sind für mich gleichberechtigte Werkzeuge. Entscheidend ist nicht das Medium und nicht die Wiederholung eines etablierten Stils, sondern das jeweilige Werk und die Idee dahinter.
Ich möchte die Freiheit haben, heute vollkommen anders zu arbeiten als gestern. Abstrakt oder gegenständlich, analog oder digital, reduziert oder komplex.
Auch Widersprüche und Brüche gehören für mich zu dieser Freiheit.

Die Erwartung, eine einmal erfolgreiche Bildsprache fortzuführen, damit ein Werk eindeutig einem Künstler und damit einer vermarktbaren Position zugeordnet werden kann, empfinde ich als Einschränkung künstlerischer Freiheit.

Kunst ohne künstliche Verknappung

Kunst muss nicht selten sein, um wertvoll zu sein.

Meine Arbeiten gibt es als Originale, sofern ein physisches Original existiert, und als hochwertige Open Editions.
Die Drucke sind bewusst nicht limitiert.
Ich verzichte auf nummerierte Kleinstauflagen und künstliche Verknappung. Der künstlerische Wert eines Bildes wird für mich nicht dadurch größer, dass möglichst wenige Menschen Zugang dazu haben.

Ein Original ist einzigartig, weil es nur einmal geschaffen wurde. Diese Einzigartigkeit ist real. Einen Druck dagegen auf 20, 50 oder 100 Exemplare zu begrenzen, obwohl weitere Exemplare hergestellt werden könnten, erzeugt künstliche Seltenheit – und damit vor allem einen Marktwert.
Diesen Mechanismus stelle ich infrage.Wenn ein Werk hundert, tausend oder mehr Menschen berührt, soll seine Verfügbarkeit nicht absichtlich eingeschränkt werden. Kunst zu besitzen soll nicht das Privileg einer kleinen Gruppe sein.

Nicht die Verknappung macht die Kunst wertvoll. Das Werk macht die Kunst wertvoll.

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