Acryl auf Holzplatte
160 x 100 cm
Das Bild entstand Mitte der achtziger Jahre. Der Klimawandel und damit zusammmenhänge Themen waren zu dieser Zeit wichitge Themen – Anstieg der globalen Temperatur, Waldsterben, Meeresspiegelanstieg und drohende Flüchtlingsströme. Aber wie heute, bestand auch große Skepsis ob das wirklich so kommen wird.
Auf dem Bildmotiv wird eine Großstadt an der Küste vom Meer vereinnahmt.
Während einer extremen Warmzeit vor rund 56 Millionen Jahren, dem Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum (PETM), kam es bei verschiedenen Tierarten zu einer Verringerung der Körpergröße. Diesen Effekt könnten die Figuren im Bild symbolisieren. Es soll aber auch die Gemütsverfassung des Menschen symbolisieren.
Der heutige, extrem rasante globale Temperaturanstieg führt zu einer Wiederholung des Szenariums als ein „PETM 2.0“ .
Die Größenunterschiede der Figuren im Bild symbolisieren dieses Schrumpfen der Lebewesen.
Aber auch das
Ein wesentlicher Unterschied zum PETM liegt jedoch in der Geschwindigkeit der heutigen Erwärmung: Die damalige massive Klimaerwärmung vollzog sich über Jahrtausende. Die heutige, vom Menschen verursachte Erwärmung findet dagegen innerhalb weniger Jahrzehnte statt. Sie vollzieht sich so schnell, dass der Natur – und natürlich auch dem Menschen – kaum Zeit bleibt, sich an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen.




