Dieser Shop zeigt ausschließlich Kunst von Georg Bischof. Doch sketchbook.de ist mehr als ein Ort, an dem Kunst betrachtet und gekauft werden kann. Der Shop ist selbst ein Statement darüber, wie Kunst zugänglich sein kann. Meine Arbeiten entstehen nicht für einen Markt, der nach Verknappung, Wiedererkennbarkeit und stilistischer Eindeutigkeit verlangt. Ich möchte mich weder technisch noch stilistisch festlegen.Originale bleiben Originale. Drucke dagegen sind offene Editionen. Keine künstliche Limitierung, keine erzeugte Knappheit, keine Zahl, die einem Bild einen vermeintlich höheren Wert geben soll. Kunst darf gekauft werden. Aber sie muss nicht exklusiv sein, um Kunst zu sein. sketchbook.de versteht den Shop deshalb selbst als Teil der Arbeit: als Gegenentwurf zu bestimmten Mechanismen des Kunstmarktes.
Kunst muss nicht selten sein, um wertvoll zu sein.Meine Arbeiten gibt es als Originale, sofern ein physisches Original existiert, und als hochwertige Open Editions.
Die Drucke sind bewusst nicht limitiert. Ich verzichte auf nummerierte Kleinstauflagen und künstliche Verknappung.
Der künstlerische Wert eines Bildes wird für mich nicht dadurch größer, dass möglichst wenige Menschen Zugang dazu haben.
Ein Original ist einzigartig, weil es nur einmal geschaffen wurde. Diese Einzigartigkeit ist real.
Einen Druck dagegen auf 20, 50 oder 100 Exemplare zu begrenzen, obwohl weitere Exemplare hergestellt werden könnten, erzeugt künstliche Seltenheit – und damit vor allem einen Marktwert.
Diesen Mechanismus stelle ich infrage. Wenn ein Werk hundert, tausend oder mehr Menschen berührt, soll seine Verfügbarkeit nicht absichtlich eingeschränkt werden.
Kunst zu besitzen soll nicht das Privileg einer kleinen Gruppe sein.
Nicht die Verknappung macht die Kunst wertvoll.
Das Werk macht die Kunst wertvoll.
Art does not have to be rare to be valuable. My work is available as originals—where a physical original exists—and as high-quality open editions.
The prints are deliberately not limited. I forgo numbered, ultra-small print runs and artificial scarcity. To me, the artistic value of an image is not enhanced simply because access to it is restricted to as few people as possible.
An original is unique because it was created only once. That uniqueness is real.
Limiting a print run to 20, 50, or 100 copies, however—even though more could be produced—creates artificial scarcity, and with it, primarily a market value. I question this mechanism.
If a work moves a hundred, a thousand, or even more people, its availability should not be intentionally restricted.
Owning art should not be the privilege of a select few.
Scarcity does not make art valuable. The work itself makes art valuable.